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TWG OMDS-OO
Entwicklung einer gemeinsamen N4O Objects Ontology (N4O OO) und eines Minimal Metadata-Sets (N4O MMDS)
Über dieses Gremium
Primäres Ziel ist der Aufbau einer von der NFDI4Objects getragenen N4O Anwendungsontologie (N4O Object Ontology; N4O OO) für den Knowledge Graph, der in Task Area 5 maßgeblich von der VZG entwickelt wird. Sie wird in enger Zusammenarbeit mit der (geistes- und kulturwissenschaftlichen) MoU-Gruppe inhaltlich abgestimmt, um eine geistes- und kulturwissenschaftliche Interoperabilität herzustellen. Weitere benachbarte Konsortien, wie z.B. NFDI4Earth, NFDI4Biodiversity, etc. werden ebenfalls einbezogen, um die naturwissenschaftlichen Aspekte abzudecken. Die Ontologie enthält basiert, und baut auf einem Minimal-Metadatensatz/Minimal Metadata-Set (N4O MMDS) auf. Das N4O-Derivat der NFDIcore Ontology endet bei einer digitalen Ressource, z.B. nfdi:Dataset oder nfdi:SemanticExpressivity, hier dockt dann die N4O OO an. All diese Schritte werden durch eine gemeinsame Diskussion mit den Task Areas, entsprechenden TWGs und Community Clustern durchgeführt.
Der N4O MMDS wird vor allem durch das fachliche Arbeitsprogramm - und damit dem Objektzyklus - der Task Areas 1-4 “Documentation”, “Collecting”, “Analysis & Experiments” sowie “Protecting” bestimmt und berührt dabei die Themengebiete Ausgrabung, (digitale) Rekonstruktion und Annotation, Sammlung, Kunstgeschichte, Restaurierung/Konservierung, naturwissenschaftliche Analysen, Denkmalpflege, Provenienzforschung, etc.
In dieser TWG wird daher ebenfalls definiert, welche Elemente/Attribute der N4O Minimal-Metadatensatz enthält, d. h., welche Informationen zur Beschreibung von Objektdaten auf dem Weg durch den Objektzyklus zwingend notwendig sind. Dies beinhaltet die digitalen Schritte: capture, qualify, analyse, share and interlink. Der N4O Minimal-Metadatensatz wird nur in einer technischen Beschreibung (z.B. JSON) zur Verfügung gestellt und muss für den individuellen Datenaustausch der heterogenen Systeme in diverse “Dialekte” transformiert werden, z.B. LIDO/XML. Der N4O Minimal-Metadatensatz (N4O MMDS) und die N4O Objects Ontology (N4O OO) als dessen RDF-Repräsentation (basierend auf CIDOC-CRM, schema.org, PROV-O, SKOS, BFO) bilden den Objektzyklus, der sukzessive durch die Task Areas mit den Aufgaben documenting, collecting, analysing und protecting, bzw. mit Informationen angereichert wird, ab. Diese Strukturen werden genutzt, da der Datenfluss in den Knowledge Graph zum einen LIDO/XML und RDF vorsieht.
Zugehörige Dokumente
Referenz: N4O-ASSE-2025-06-7