1. Sitzung, 17.03.2025, 10:00-12:00 Uhr
Protokoll des NFDI4Objects Community Clusters “Denkmal-, Maßnahmen-, Schutzflächen / Protected Heritage Sites”
vom 12.03.2026, 10-12 Uhr
Chairs: Ulrich Himmelmann (GDKE), Christian Bollacher (LAD)
Teilnehmende: 76
Agenda
Begrüßung und Vorstellung der Moderator:innen
Einführung in NFDI4Objects
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Zielsetzungen des Community Clusters
Arbeitsgegenstand
Warum das Ganze?
Lösungen und Chancen
Pause
Arbeitsphase: Vorschläge von Datenmodellen
Ausblick und Termine
1. Begrüßung und Vorstellung der Moderator:innen
Ulrich Himmelmann und Christian Bollacher begrüßen die Anwesenden. Die Chairs sowie die Mitarbeiter:innen der TA4, Johanne Lefeldt (Koordinatorin), Andreas Puhl (Research Data Manager) und Jessica Preiß (Wiss. Hilfskraft) stellen sich vor. Ulrich Himmelmann führt durch das folgende Programm.
2. Einführung in NFDI4Objects
Während der Präsentation haben die Anwesenden die Möglichkeit auf der Plattform Particify ihr Feedback, offene Fragen sowie Themenwünsche einzutragen: https://partici.fi/10400713.
Ulrich Himmelmann erläutert anhand weniger Folien den Aufbau und die Struktur des Konsortiums NFDI4Objects (Mitarbeitende Einrichtungen, Abteilungen, jährliche Präsenztreffen), den Grundsatz der FAIR-Prinzipien, die Möglichkeiten der Mitwirkung in Arbeitsgruppen (Community Cluster und Temporaray Working Groups) und den Prozess der Entwicklung von Standards (NFDI4Objects Commons).
3. Zielsetzungen des Community Clusters
Anschließend geht Ulrich Himmelmann auf die Zielsetzungen des Community Clusters ein: Das Cluster soll Datenmodelle zu den vier Flächentypen Denkmal-, Maßnahmen- und Schutzflächen sowie Citizen Science definieren, die als Grundlage für den freiwilligen Austausch dieser Daten über Ländergrenzen hinweg dienen sollen. Die genaue Ausarbeitung der Datenmodelle soll im Anschluss an die Diskussion im Community Cluster in einer TWG erfolgen. Er geht darauf ein, wie über Schnittstellen verschiedene Systeme gemappt werden sollen, wobei bereits bestehende Standards wie ADeX und Inspire die Grundlage hierfür bilden. Die Notwendigkeit und den Mehrwert solcher Mappings macht er anhand von konkreten Beispielen deutlich, wie an variierenden Ortsbezeichnungen und Zeitangaben, der Visualisierung von Maßnahmen sowie der strategischen Umweltprüfung zu Energietrassen 2023-2037/45, bei der aufgrund von fehlender Einheitlichkeit ausschließlich UNESCO-Welterbestätten berücksichtigt werden. Des Weiteren erklärt er wie durch die Entwicklung von Web-Services Daten aus verschiedenen Systemen gebündelt abrufbar werden sollen und zeigt beispielhaft auf, wie ein solcher Geoservice aussehen könnte. Der letzte Punkt sind die Acess Levels für den Datenzugriff, die ebenfalls im Rahmen des Clusters zu definieren und diskutieren sind.
Aus dem Plenum wird die Frage gestellt, ob auch Baudenkmäler Berücksichtigung finden. Da sich Boden- und Baudenkmal häufig nicht wirklich trennen lassen, weil oft beides zusammenhängt, ist hier unbedingt auch die Expertise der Baudenkmalpflege gefragt. Außerdem sollen die zu entwickelnden Standards in der Zukunft auch über die bundesweiten Grenzen hinaus Anwendung finden können.
4. Arbeitsphase: Vorschläge von Datenmodellen
Nach einer kurzen Pause beginnt der zweite Teil der Veranstaltung, in dem erste Entwürfe für die Datenerfassung zur Beschreibung der oben gennanten Objekte bzw. Flächen zur Diskussion gestellt werden. Die vom Plenum geäußerten Kommentare zu den Entwürfen wurden direkt in die entsprechenden Tabellen übernommen.
Im Kontext des Modells für die Denkmalflächen wurde der Einwand geäußert, dass der Begriff Denkmal hier irreführend ist und besser ersetzt werden sollte. Als Alternativen wurden die Bezeichnungen Ergebnisobjekt und Kulturobjekt genannt. Eine Entscheidung soll in der nächsten Sitzung getroffen werden.
Aus Zeitgründen konnte lediglich der erste Entwurf zum Austausch von Denkmalflächen gründlicher diskutiert werden. Die Entwürfe sollen aber ohnehin in der nächsten Sitzung weiter besprochen werden. Dazu sind alle aufgefordert, die Datenmodelle durchzugehen und mit den eigenen Systemen und Bedarfen abzugleichen. Ergänzungen können gerne schon vorab an das Team geschickt werden, oder werden in der nächsten Sitzung vorgestellt.
5. Ausblick und Termine
Das CC trifft sich wieder am 2. April von 12:30-14:30 Uhr.
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