1. Sitzung, 09.12.2025, 10:30-11:45 Uhr

1. Sitzung, 09.12.2025, 10:30-11:45 Uhr

8 Teilnehmende

Themen

  1. Arbeitsauftrag der Schreibgruppe

  2. Vorschlag zum Workflow

  3. Arbeitsaufträge (wer macht was bis wann?)

  4. Folgetermin

1. Arbeitsauftrag der Schreibgruppe

  • Die Schreibgruppe erarbeitet das ausführliche Datenmodell und ein technisches Handbuch als Erklärung zur Anwendung des Standards.

  • Das im CC bisher besprochene Datenmodell wurde eher inhaltlich und auf einer recht einfachen Ebene besprochen (welche Felder werden benötigt, Verpflichtung, etc.). Dieser einfache Stand muss nun strukturiert und technisch umgeformt werden.

  • Das ausführliche Datenmodell und das dazu ausformulierte Handbuch enthalten genauere Informationen zu den einzelnen Datenfeldern wie z.B. eindeutige Definitionen, alternative Bezeichnungen, Verwendungshinweise, den Verpflichtungsgrad, den Feldwert bzw. Datentyp, die Wiederholbarkeit und ggf. vorhandene Mappings bzw. Entsprechungen.

  • Außerdem werden den Feldern Zugriffsberechtigungen zugewiesen, dieses Thema muss aber noch im CC genauer diskutiert werden.

  • Das ausformulierte Modell wird im CC vorgestellt und zur Kommentierung an die Fachgemeinschaft übergeben. Nach einer Kommentierungsphase werden eventuelle Anmerkungen und Vorschläge von der Schreibgruppe eingearbeitet, bevor das fertige und beschlossene Modell veröffentlicht wird.

  • Die Schreibgruppe steht allen Interessierten offen, ist aber in keiner Form verpflichtend. Jede:r kann so teilnehmen, wie er oder sie Zeit und Kapazitäten hat.

2. Vorschlag zum Workflow

  • Wir orientieren uns für den Anfang an unseren Kolleg:innen aus der TA4 aus dem Bereich der Konservierung/Restaurierung, die für ihre Arbeit einen Minimalmetadatensatz entwickelt haben.

  • Als Grundlage dient eine Tabelle, die auf SKOS-Instanzen beruht. SKOS hat den Vorteil, dass sich das Datenmodell später gut modellieren lässt.

  • Die Spaltenüberschriften wurden mit Kommentaren versehen, die genau beschreiben, was in die Spalten soll.

  • Aufgabe ist nun, die Tabelle auszufüllen: prefLabels ggf. ändern, altLabels überlegen, Definitionen und Verwendungshinweise ausfüllen, Hierarchie, Verpflichtungsgrad, Wiederholbarkeit, Feldwert etc. festlegen, Matching & Vokabulare einfügen

  • Kleinere Sachen können wir wahrscheinlich selbst festlegen, größere sollten nochmal ins CC gespielt werden und dort diskutiert werden

  • Für längere Kommentare, Texte und Ressourcen besteht zudem ein Fließtextdokument

  • Alle TWG Mitglieder erhalten Zugriff auf die Arbeitstabelle und das Fließtextdokument und können je nach eigenen Kapazitäten Felder der Tabelle befüllen, bestehendes kommentieren usw. In regelmäßigen Arbeitstreffen besprechen wir den Zwischenstand und evtl. kritische Felder.

Diskussion

Zeitrahmen

  • Je schneller wir sind, desto besser, wir haben aber keine feste Deadline. Das erste Datenmodell dauert wahrscheinlich am längsten, danach sollte es relativ schnell gehen. Wir setzen uns den Sommer als grobes Ziel für die Veröffentlichung des ersten Datenmodells. Wahrscheinlich kommt man auch sehr schnell ins Arbeiten, sobald wir angefangen haben.

Tabellen- und Textarbeit

  • Als Arbeitsgrundlage ist die Tabelle für den Überblick erstmal sehr praktisch, es kann aber natürlich auch sehr gerne im Textdokument gearbeitet werden und die Inhalte werden dann später in die Tabelle eingefügt. Eine Orientierung für das Whitepaper später könnte der Spectrum Standard für Museumsdokumentation sein, da dort eine sehr flache Hierarchie formuliert wird.

  • Die Tabelle ist für die Übersichtlichkeit sehr praktisch. Wenn viel Text geschrieben wird, sollte aber das Textdokument genutzt werden. In diesem Fall ist ein Kommentar in der Tabelle mit Verweis auf das Textdokument sinnvoll, damit keine Anmerkungen untergehen.

Kommentierung

  • Kommentare können einerseits wie in Excel o.ä. an die entsprechenden Felder angefügt werden, oder (gerade im Fall längerer Anmerkungen) im Textdokument hinterlegt werden. Dort bitte den eigenen Namen dazuschreiben, damit nachvollziehbar ist, wer welche Kommentare geschrieben hat.

Ausrichtung und Umfang

  • grundsätzlich ist das Datenmodell als Minimaldatenformat gedacht, das alle vorhandenen Daten in den Institutionen berücksichtigen kann. Insofern können wir bspw. keine Verwendung kontrollierter Vokabulare vorschreiben, wenn die Institutionen Freitexte nutzen, und sollten und gerade bei Standards an solchen orientieren, die alle Institutionen bedienen können.

  • Das Datenmodell ist aber auch als Standard bzw. Empfehlung für zukünftig zu entwickelnde Systeme gedacht. Entsprechend können bspw. kontrollierte Vokabulare empfohlen werden, auch wenn sie an einigen Stellen nicht verpflichtend sein können.

Beispielsammlung

  • Wir legen eine Tabellenspalte an, in der Beispielfälle sammeln, wie Daten in den betreffenden Feldern angelegt sein könnten (z.B. verschiedene Formen von Datierungsangaben). So können wir überlegen, ob das Datenmodell und die entsprechenden Vorgaben für alle Fälle anwendbar sind.

3. Arbeitsaufträge (wer macht was bis wann?)

Alle schauen sich die Tabelle an und füllen bzw. kommentieren Felder entsprechend der freien Kapazitäten aus. Längere Kommentare oder Ressourcenhinweise können auch im Textdokument formuliert und gesammelt werden.

RG schaut sich besonders den Bereich Koordinaten & Geometrien an.

AK schaut sich besonders die Feldtypen an.

JP schaut sich besonders passende/zu berücksichtigende Vokabulare an.

4. Folgetermin

Nächste Sitzung: 12.01.2026, 13:00 Uhr

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1. Sitzung, 09.12.2025, 10:30-11:45 Uhr

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