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Der TRAIL-Antrag ist in Bewertung

4.1 Entwicklung von Schnittstellen für Kulturerbeobjekte, Maßnahmen, Schutzflächen und Citizen-Science-Daten

Avatar: Johanne Lefeldt Johanne Lefeldt In Bewertung

TRAIL 4.1 zielt darauf ab, den Austausch und die Nachnutzung von heterogenen, meist länderspezifisch gespeicherten Denkmaldaten zu erleichtern. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, dass diese umfangreichen, dynamischen Datensammlungen in unterschiedlichen, oft proprietären IT-Systemen abgelegt sind und bislang nur manuell zwischen Institutionen (z. B. Denkmalämtern und Forschungseinrichtungen) ausgetauscht werden können. Dadurch entstehen erhebliche Hürden für Forschung, Dokumentation und langfristige Datensicherung. Zur Lösung entwickelt TRAIL 4.1 Community-Standards bzw. Schnittstellen u.a. auf Basis des ADeX-Standards des Verbands der Landesarchäologien. Diese definieren zentrale und optionale Datenfelder, ihre Typen und Inhalte, um Interoperabilität und automatisierten Datenaustausch zwischen Systemen zu ermöglichen. Die Schnittstellen sollen zudem semantisch mit Vokabularen anderer TRAILs (insbesondere 4.2) verknüpft werden. Ziel des TRAILs ist die Schaffung von FAIR-konformen Standards für Fundstellen, Maßnahmen, Schutzflächen und Citizen-Science-Daten. Durch die Umsetzung und Testung in den Systemen der Partnerinstitutionen wird eine nachhaltige Grundlage für den standardisierten, effizienten und offenen Austausch von Kulturerbedaten im Rahmen der NFDI geschaffen.

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