VocFlow. Workflows für Vokabularveröffentlichung und -pflege
- Kontakt
- Anja Gerber, anja.gerber@klassik-stiftung.de
- Mitglieder
- Michael Markert (VZG), Anja Gerber (KSW) Mitgliederliste kann dem SC vorgelegt werden.
- Beteiligte Organe
- TA 1-7
- Offenheit und Transparenz
- Informationen über die TWG (einschließlich Einzelheiten zu Ergebnissen, Themen, Aktionen, Status der TWG, Teilnehmenden und Sitzungen) sind öffentlich verfügbar. Die Diskussionen in dieser TWG werden öffentlich geführt: Die Sitzungsprotokolle von Video-, und Telefonkonferenzen sowie Präsenzbesprechungen werden archiviert und können von der Öffentlichkeit eingesehen werden. Technische Diskussionen und Problemlösungswege werden so dokumentiert, dass sie von der Öffentlichkeit nachvollzogen werden können. Arbeitsdokumente werden auf einem öffentlichen Repository entwickelt. Die Sitzungen selbst sind jedoch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Die TWG ist frei in der Wahl ihrer Kommunikationsmittel für die Koordination und Durchführung der Sitzungen und in der Festlegung von Ort und Zeit für Präsenzsitzungen oder Videokonferenzen. Die Öffentlichkeit ist eingeladen, die Arbeit der TWG zu verfolgen und im Zeitraum öffentlicher Kommentierung inhaltlich beizutragen.
- Thema und Zielsetzungen
Während bisher der Fokus bei der Auseinandersetzung mit Vokabularen in NFDI4Objects auf den vorrangig technischen Aspekten der Bereitstellung lag – technische Standards wie SKOS, Formate wie JSKOS, Mapping-Werkzeuge wie Cocoda oder Vokabularserver wie DANTE – soll mit der TWG der Schwerpunkt auf die organisatorische Dimension der community-driven Vokabulararbeit gelegt werden: Wie bereitet man ein Vokabular, das vielleicht schon Jahrzehnte innerhalb einer Institution gepflegt wird, zur Veröffentlichung vor? Welche Überlegungen leiten technische Entscheidungen? Welche Arbeitsschritte sind notwendig und in welcher Reihenfolge? Wie konstituiert sich ein Redaktionsteam und welche Prozesse müssen koordiniert werden? Wie gewährleistet man die Pflege und Aktualisierung der veröffentlichten Datensätze? Und wie nimmt man das ganze Team in den Veränderungsprozess mit?
Anhand von drei geplanten Use Cases des Konsortiums – der Veröffentlichung der Vokabulare der Restaurierungsdokumentation, der Primärdokumentation und der Vokabulare des Deutschen Bergbaumuseums jeweils in DANTE – sollen projektübergreifende Handlungsmuster und Prinzipien vokabularpublikationsbezogener Workflows abgeleitet werden. Ziel ist ein Whitepaper im Format eines Workbooks, das an Beispielen Vorschläge zum Vorgehen anbietet und als Organisations- und Entscheidungshilfe dient. Dazu werden leitfadengestützte Interviews mit den Projektbeteiligten durchgeführt, um den Abwägungen, Entscheidungen und Prozessen im Detail auf die Spur zu kommen. Einbezogen werden außerdem die Erfahrungen und Expertisen der Mitglieder.
- Abgrenzung
Die TWG befasst sich nur mit organisatorischen Aspekten der Publikation und Aktualisierung von Vokabularen, hier konkret am Beispiel DANTE. Es findet keine Auseinandersetzung mit Datenmodellen, technischen Werkzeugen, Schnittstellen usw., abseits des Exemplarischen in den Use Cases statt. Die TWG arbeitet sehr eng mit dem Community Cluster Authority Files and Community-driven Vocabularies zusammen und greift die dortigen Diskussionen auf. Es erfolgt ein enger Austausch mit anderen TWG und TRAILs, in denen Vokabulare entwickelt oder bereitgestellt werden, z. B. TWG “Integration vorhandener kontrollierter Vokabulare in den Vokabularkatalog museumsvokabular.de”, TRAIL 2.5 “A workflow for enhancing iconography authority data in the Wikimedia Universe”, TRAIL 4.2 “FAIRifizierung und Mapping kontrollierter Fachvokabulare für die Pflege und den Erhalt des kulturellen Erbes”.
- Angestrebte Arbeitsergebnisse
Die TWG dient der Beratung und Unterstützung der Task Areas und Communities in NFDI4Objects bei Prozessen der Vokabularbereitstellung und Pflege. Sie ist als Querschnittsservice für das gesamte Konsortium zu verstehen.
- Vorgesehene Commons-Beiträge
Whitepaper: Best Practice Workflow Vokabularpublikation und -pflege
- Externe Anbindung
- BASE4NFDI (angefragt), Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Deutsches Archäologisches Institut, Deutsches Bergbaumuseum (angefragt), Institut für Museumsforschung, Klassik Stiftung Weimar, LEIZA - Leibniz-Zentrum für Archäologie, MaRDI, Martin-Luther-Universität Halle, NFDI4Culture, NFDI4ING (angefragt), NFDI4Memory, Staatliche Museen Berlin, Text+ (angefragt), Technische Universität Darmstadt (angefragt), Verbundzentrale des GBV, Zuse Institut Berlin
- Lizenzierung
- Die hier vorgeschlagene TWG wird ihre Arbeitsergebnisse unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz für die öffentliche Nachnutzung bereitstellen.
- Zitiervorschlag
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