Zu Hauptinhalten überspringen

Cookie Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um die grundlegenden Funktionalitäten der Website zu gewährleisten und Ihr Online-Erlebnis zu verbessern. Sie können jederzeit die Verwendung der Cookies konfigurieren und akzeptieren oder Ihre Zustimmungsoptionen ändern.

Notwendige

Präferenzen

Analysen und Statistiken

Marketing

CARE Principles

Avatar: Heike Messemer Heike Messemer
Kontakt
Heike Messemer (heike.messemer@dainst.de)
Mitglieder
1. Co-Chairs: Heike Messemer (Deutsches Archäologisches Institut, Berlin), NN 2. Jonas Kuppler (Helmholtz-Zentrum für Geoforschung, Potsdam), Jörg Drauschke (Leibniz-Zentrum für Archäologie, Mainz), Michaela Rizzolli (Universität Bremen), Sabine Imeri (HU Berlin), Anja Gerber (Klassik Stiftung Weimar)
Beteiligte Organe
TA 2, TA 6, TA 7
Offenheit und Transparenz
Informationen über die TWG (einschließlich Einzelheiten zu Ergebnissen, Themen, Aktionen, Status der TWG, Teilnehmenden und Sitzungen) sind öffentlich verfügbar. Die Diskussionen in dieser TWG werden öffentlich geführt: Die Sitzungsprotokolle von Video-, und Telefonkonferenzen sowie Präsenzbesprechungen werden archiviert und können von der Öffentlichkeit eingesehen werden. Technische Diskussionen und Problemlösungswege werden so dokumentiert, dass sie von der Öffentlichkeit nachvollzogen werden können. Arbeitsdokumente werden auf einem öffentlichen Repository entwickelt. Die Sitzungen selbst sind jedoch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Die TWG ist frei in der Wahl ihrer Kommunikationsmittel für die Koordination und Durchführung der Sitzungen und in der Festlegung von Ort und Zeit für Präsenzsitzungen oder Videokonferenzen. Die Öffentlichkeit ist eingeladen, die Arbeit der TWG zu verfolgen und im Zeitraum öffentlicher Kommentierung inhaltlich beizutragen.
Thema und Zielsetzungen

Gegenstand der TWG sind die “CARE Principles“, die im Kontext von Open Data und Open Science explizit die Rechte von indigenen Völkern an Forschungsdaten sichern sollen. Dabei stehen folgende Aspekte im Fokus: Collective Benefit, Authority to Control, Responsibility und Ethics.

Die TWG “CARE Principles” hat zum Ziel das Thema für den Fachbereich der Archäologie und benachbarte Wissenschaften aufzubereiten, um die Forschenden für das Thema zu sensibilisieren und mögliche Fallstricke zu identifizieren. In der TWG soll es darum gehen, zu erarbeiten in welchem spezifischen Kontext die CARE Principles im Rahmen von N4O relevant sind und wie sich Forschende dazu verhalten können. Betrachtet werden soll, ob es speziell im Kontext der historischen Objekte, die in der Community von NFDI4Objects im Fokus stehen, besondere Herausforderungen in Bezug auf die Anwendung der CARE-Prinzipien gibt.

Eine zentrale Fragestellung zielt darauf ab, welche Inhalte von CARE das Forschungsdatenmanagement (FDM) betreffen. Denn die CARE-Prinzipien beziehen sich vor allem auf „weiche Faktoren“ wie Kommunikation und Teilhabe. Daher ist zu erarbeiten worauf konkret im FDM zu achten ist bei der Integration der CARE-Prinzipien und durch welche FDM-Mechanismen auch eine hohe Vereinbarkeit der CARE- und FAIR-Prinzipien möglich ist.

Ziel ist es, eine Handreichung zum Umgang mit den CARE Principles zu erarbeiten. Diese soll vor allem Orientierung dazu bereitstellen, ob Daten im Sinne der CARE Principles als sensibel zu betrachten sind oder nicht.

Abgrenzung

Die CARE Principles werden meist im Zusammenhang mit den FAIR Prinzipien erwähnt. Letztere sind mittlerweile ein Standard in der Wissenschaft zum Umgang mit Forschungsdaten, die demnach folgendermaßen aufbereitet werden sollen: Findable, Accessible, Interoperable und Reusable. Bei den FAIR Prinzipien geht es um die konkrete Aufbereitung von Forschungsdaten, um sie auch maschinenlesbar und vor allem wieder verwendbar zu machen. Daher sind die FAIR Prinzipien nicht Gegenstand der TWG, bzw- werden nur am Rande im Kontext der Vereinbarkeit von CARE- und FAIR-Prinzipien betrachtet.

In der TWG geht es nicht darum, Datenstandards oder Workflows oder Ähnliches für die Provenienzforschung zu entwickeln.

Rechtliche Grundlagen (länderspezifische Gesetzgebungen) können in der TWG nur am Rande behandelt werden, da dies ein eigenes komplexes Thema darstellt.

Angestrebte Arbeitsergebnisse

Die TWG zielt darauf ab sich über die Anwendung und Relevanz der CARE-Prinzipien auszutauschen und eine Handreichung für Forschende im Bereich der archäologischen Wissenschaften und angrenzenden Fachbereichen zu erstellen.

Vorgesehene Commons-Beiträge
  • Whitepaper #1: Handreichung zum Umgang mit CARE-Prinzipien im Kontext archäologischer Forschung

  • Whitepaper #2: CARE-Prinzipien im Kontext des Forschungsdatenmanagements

Externe Anbindung
"Study Group CARE-Prinzipien" als Untergruppe der Task Force Ethics, die wiederum zur Sektion ELSA in NFDI gehört
Lizenzierung
Die hier vorgeschlagene TWG wird ihre Arbeitsergebnisse unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz für die öffentliche Nachnutzung bereitstellen.
Zitiervorschlag
Kommentar

Bestätigen

Bitte melden Sie sich an

Das Passwort ist zu kurz.

Teilen