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Metadatenstandards für montanarchäologische und archäometrische Forschungsdaten

Avatar: Jan Sessing Jan Sessing
Kontakt
Mitja Musberg - mitja.musberg@bergbaumuseum.de
Mitglieder
Mitja Musberg (DBM), Gabriele Körlin (DBM) Ingolf Loeffler (DBM), Gary Hsu (DBM), Thomas Stöllner (DBM), Katrin Westner (DBM)
Beteiligte Organe
TA3, TA1
Offenheit und Transparenz
Informationen über die TWG (einschließlich Einzelheiten zu Ergebnissen, Themen, Aktionen, Status der TWG, Teilnehmenden und Sitzungen) sind öffentlich verfügbar. Die Diskussionen in dieser TWG werden öffentlich geführt: Die Sitzungsprotokolle von Video-, und Telefonkonferenzen sowie Präsenzbesprechungen werden archiviert und können von der Öffentlichkeit eingesehen werden. Technische Diskussionen und Problemlösungswege werden so dokumentiert, dass sie von der Öffentlichkeit nachvollzogen werden können. Arbeitsdokumente werden auf einem öffentlichen Repository entwickelt. Die Sitzungen selbst sind jedoch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Die TWG ist frei in der Wahl ihrer Kommunikationsmittel für die Koordination und Durchführung der Sitzungen und in der Festlegung von Ort und Zeit für Präsenzsitzungen oder Videokonferenzen. Die Öffentlichkeit ist eingeladen, die Arbeit der TWG zu verfolgen und im Zeitraum öffentlicher Kommentierung inhaltlich beizutragen.
Thema und Zielsetzungen

Montanarchäologische und archäometrische Forschungsdaten sind in hohem Maße heterogen: Sie umfassen unter anderem geografische Mess- und Katasterdaten, Bilddaten, chronologische Angaben, Objektbeschreibungen sowie naturwissenschaftliche Analysedaten. Eine fehlende Standardisierung der Datenformate und Metadaten erschwert bislang die Publikation und Nachnutzung dieser Daten nach den FAIR-Prinzipien erheblich.

Übergeordnetes Ziel der TWG ist die Entwicklung fachspezifischer Metadatenstandards für die Montanarchäologie. Konkret soll eine praxisorientierte „Schablone" erarbeitet werden, die Forschenden eine standardisierte, benutzerfreundliche Erfassung und Bereitstellung ihrer Datensätze ermöglicht – insbesondere mit Blick auf die Integration in den Dienst GeoHist-Sites, der derzeit am Deutschen Bergbau-Museum Bochum entwickelt wird.

 

Die Arbeit der TWG gliedert sich in folgende Phasen:

  • Modellierung geeigneter Metadatenstrukturen und prototypische Implementierung in GeoHist

  • Abstimmung und Weiterentwicklung der Strukturen und Schemata gemeinsam mit der Fachcommunity im Rahmen der TWG

  • Testphase: Erprobung der Einspeisung und Publikation von Beispieldatensätzen in GeoHist zur Evaluation der Praxistauglichkeit

Die Schablone soll sowohl in einem niedrigschwelligen Format (z. B. Excel/CSV) als auch maschinenlesbar (JSON Schema) vorliegen. Über eine Mapping-Tabelle werden die erarbeiteten Strukturen auf übergeordnete Standards wie CIDOC CRM oder LIDO abgebildet. Bereits bestehende Metadatenstandards werden dabei systematisch berücksichtigt und auf ihre Anwendbarkeit für montanarchäologische Forschungsdaten geprüft.

Abgrenzung

Die TWG erarbeitet Metadatenstandards, die kompatibel mit GeoHist-Sites konzipiert werden, jedoch nicht die Entwicklung oder den Betrieb des Dienstes selbst zum Gegenstand haben. Die technische Weiterentwicklung von GeoHist findet parallel am Deutschen Bergbau-Museum Bochum statt; die Ergebnisse der TWG fließen in diese Entwicklung ein, sind aber eigenständig und unabhängig von GeoHist nutzbar. Die erarbeiteten Metadatenschablonen bieten der Community auch ohne direkte Schnittstelle zu einem Datenrepositorium einen eigenständigen Mehrwert. Die erarbeitenden Metadatenstandards fokussieren sich primär auf montaarchäologische Daten – diese weisen aber ohnehin einen inherent interdisziplinären Charakter auf und sind somit eng mit archäometrischen/naturwissenschaftlichen Disziplinen verknüpft.

Angestrebte Arbeitsergebnisse

Metadatenprofil / „Schablone": In enger Abstimmung mit der nationalen und internationalen Fachcommunity erarbeiteter Metadatenstandard für montanarchäologische und archäometrische Forschungsdaten (niedrigschwelliges Format + JSON Schema + Mapping auf CIDOC CRM / LIDO)

Vorgesehene Commons-Beiträge

Nach erfolgreicher Durchführung der TWG werden die erarbeiteten Metadatenstandards durch den in NFDI4Objects üblichen Kommentierungsprozess in den Community Hub eingespeist (Whitepaper) und nach erfolgreicher Validierung den N4O Commons zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse bedienen dabei insbesondere die Teilbereiche Harmonisierung und Qualifikation in Task Area 6.

Externe Anbindung
- Kommission für Montanarchäologie / Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege - Landesamt für Archäologie Sachsen - LWL-Archäologie für Westfalen - CEZA Mannheim - Forschungszentrum HiMAT, Universität Innsbruck - Arbeitsgruppe Três Minas
Lizenzierung
Die hier vorgeschlagene TWG wird ihre Arbeitsergebnisse unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz für die öffentliche Nachnutzung bereitstellen.
Zitiervorschlag
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